Es gibt sie in verschiedenen Ausprägungen, Formen und Arten – die Kopfschmerzen. Egal ob stechend, drückend, dumpf oder ziehend: Viele Personen plagen sich ständig und wiederkehrend mit Kopfschmerzen.

Kopfschmerzen: Welche Arten und Formen gibt es?

Es gibt drei verschiedene Arten von Kopfschmerzen, welche nicht durch eine andere Erkrankung oder einen Unfall hervorgerufen werden. Kopfschmerzen, welche Folge einer Erkrankung oder eines Unfalls auftreten, werden sekundäre Kopfschmerzen genannt. Die drei Arten, auf welche wir eingehen werden als primäre Kopfschmerzen bezeichnet.
Die häufigsten Kopfschmerzformen sind Spannungskopfschmerzen, Migräne und Cluster-Kopfschmerzen.

Spannungskopfschmerzen

Spannungskopfschmerzen sind eine Form welche fast jeder Mensch irgendwann in seinem Leben erleiden muss. Diese Schmerzen sind drückend, dumpf oder ziehend und sind wie in vielen anderen Fällen nicht pulsierend. Sie sind nicht einseitig, sondern machen sich in beiden Kopfseiten stark bemerkbar. Je nach Situation können diese nur eine Stunde aber auch mehrere Tage andauern und werden bei höherer Aktivität nicht stärker, sondern der Schmerz verteilt sich gleichmäßig stark über den Tag.

Migräne

Migräne kommt zwar nicht so häufig vor wie beispielsweise Spannungskopfschmerzen, jedoch haben viele Erwachsene, aber auch Kinder Probleme damit. Frauen leiden häufiger an Migräne als Männer, vor allem oft vor oder während der Menstruation.
Durch die deutlich stärker auftretenden Schmerzen sind die Personen, welche an Migräne leiden, deutlich mehr eingeschränkt.
Typische Symptome sind hierbei mittelstarke bis starke Schmerzen welche sich pulsierend oder gar hämmernd bzw. pochend anfühlen. Diese Schmerzen treten stellenweise, vor allem im vorderen Kopfbereich auf und sind meistens halbseitige bzw. einseitige Schmerzen, wobei die Seite aber auch wechseln kann. Anders wie bei den Spannungskopfschmerzen sind die solchen nicht gleichbleibend. Es kommt zu sogenannten Schmerzattacken, die mindestens vier Stunden andauern. Der Betroffene kann hierbei ebenfalls unter Übelkeit sowie Geräusch-, Geruchs- und Lichtempfindlichkeit leiden.
Die Schmerzen werden bei körperlicher Belastung und Bewegung unerträglich. 

Cluster-Kopfschmerzen

Diese Schmerzen tauchen in Episoden auf und können einige Wochen dauern. Es kommt dann meist zu täglichen Attacken, wobei meist nur eine Kopfseite – im Bereich der Schläfe und um das Auge herum – schmerzt. Es betrifft hierbei immer die selbe Seite. Da sich die Beschwerden in einer bestimmten Zeitperiode häufen, ist hier von Cluster-Kopfschmerzen die Rede. Es handelt sich um die stärksten Primärkopfschmerzen. Sie werden als stechend, brennend oder gar bohrend empfunden und dauern zwischen 15 Minuten bis zu drei Stunden an und können gehäuft über Tage oder Wochen episoden mäßig auftreten. Meist sind es die selben Uhrzeiten bzw. Tageszeiten, in denen sie einsetzen.
Hinzu kommen auch häufig Beschwerden wie eine verstopfte Nase, Augenrötungen, Schwitzen oder ein tränendes Auge.
Manchmal wird diese Art von Kopfschmerzen durch Bewegung erträglicher.
Diese Form der Kopfschmerzen ist sehr selten und ist die einzige Art primärer Kopfschmerzen, wovon häufiger Männern als Frauen betroffen sind.

Ursachen für Kopfschmerzen

Primäre Kopfschmerzen können viele Ursachen und Auslöser haben.
Häufig sind es …

  • Verspannungen im Nacken oder in der Rückenmuskulatur

  • zu wenig Schlaf

  • Einnahme von Alkohol und Nikotin

  • äußere Einflüsse (Lärm, Wetterumschwünge)

  • seelische Belastungen und dauerhaftes Grübeln

  • Schwankungen im Hormonhaushalt

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Migräne stellt hier jedoch einen Sonderfall dar. Hier spielt vor allem das Nervensystem und der Transport von Botenstoffen im Gehirn eine bedeutende Rolle. Oft ist dies auch genetisch bedingt und nicht nur auf eine Ursache zurückzuführen. 

Natürliche Hilfsmittel

Wer zu häufigen Kopfschmerzen neigt, sollte nicht immer zu medikamentösen Mitteln wie Ibuprofen, Aspirin und Co. zurückgreifen. Viele natürliche Wirkstoffe lindern den Schmerz ebenfalls und haben dabei keine oder nur sehr geringe Nebenwirkungen.

Für Migräne anfällige Personen ist es hilfreich, auf folgende Mikronährstoffe und Vitamine zu achten und sie gegebenenfalls zu supplementieren.

Magnesium

Magnesium  spielt eine wichtige Rolle bei Stoffwechselprozessen im Körper. Ein Magnesiummangel kann zu Muskelkrämpfen und dahergehend oft zu Verspannungen im Körper führen, welche Ursachen für primäre Kopfschmerzen darstellen. Darüber hinaus begünstigt ein Mangel auch die Häufung von Migräneattacken. 

B- Vitamine

B-Vitamine sind Stoffe, welche der Körper nicht selbst produzieren kann, sondern welche durch die Nahrung aufgenommen werden muss.
Vitamin B2 beispielsweise ist essentiell für den Energiestoffwechsel innerhalb der Zellen. Migräne kann mit einem Gendefekt zusammenhängen, welcher die Energiereserven von Nervenzellen beeinträchtigt. Das bedeutet, dass die Einnahme von Vitamin B2 helfen kann, diesen Defekt auszugleichen und die Intensität der Migräneattacken vermindern kann. Dieses Vitamin findet man zum Beispiel in Fleisch-, Milch-, und Vollkornprodukten. Die tägliche Dosis sollte bei ca 100-200 mg täglich liegen.  

Senkung des Histaminspiegel

Zudem kann es bei häufiger Migräne von Vorteil sein, den Histaminspiegel im Körper zu senken. Vitamin B6 und Kupfer aber auch eine ideale Vitamin C Dosierung kann zum Abbau des Histaminspiegels beitragen. 

Ihr klagt über anhaltende oder wiederkehrende Kopfschmerzen? Sucht bitte einen Arzt auf und lasst auch euer Blut auf mögliche Mangelerscheinungen untersuchen. 

CBD Öl als Hilfsmittel

CBD Öl hat Auswirkungen auf das Endocannabinoid-System im menschlichen Körper. Dieses System steuert unter anderem auch die Wahrnehmung des Schmerzes. CBD kann also schmerzlindernd sein, indem es sich positiv aus das System auswirkt und damit die Schmerzwahrnehmung verringert. Außerdem wird CBD als entspannend anerkannt, sodass stressbedingte Kopfschmerzen aufgrund seelischer Belastung oder auch Verspannungen im Nacken oder aufgrund von Schlafmangel vorgebeugt werden oder auch nachträglich vermindert werden können. 

Darüber hinaus hat CBD auch eine Art nervenschützenden Effekt, welcher dazu beiträgt, dass man nach lang anhaltenden Kopfschmerzen wieder fokussiert und leistungsfähiger ist.
Das Öl kann man einnehmen, indem man einigen Tropfen unter die Zunge träufelt, sodass das Cannabidiol direkt über die Schleimhäute aufgenommen werden kann. 

Fazit

CBD ist wie bei vielen anderen Dingen ein bedeutsames Hilfsmittel, wenn es um die Linderung von primären Kopfschmerzen. Trotzdem ist zu beachten, dass diese primären Kopfschmerzen vieler Ursachen entspringen, welche man zusätzlich erkennen und beseitigen sollte wie zum Beispiele die Aufnahme der wichtigsten Vitamine und Mikronährstoffe. CBD kann zwar schmerzlindernde Wirkungen auf die Wahrnehmung des Schmerzes im Endocannabinoid-System haben, man sollte dennoch die Ursachen kennen und zusätzlich dagegen vorgehen.

CBD kann durch die positive Wirkung im menschlichen Endocannabinoid-System häufige Ursachen für primäre Kopfschmerzen vorbeugend vermeiden oder rückwirkend beseitigen.

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